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Der hervorstechende Zug in dem Charakter deSjugendlichen Gemüths ist ein fast unwiderstehlicherTrieb zur Thätigkeit. Wird dieser durch an-gemessene Beschäftigungen geleitet, so kömmt er denBemühungen des Lehrers trefflich zu statten. Wirder aber vernachläßigt, so kann er leicht in Wider-spenstigkeit ausarten. Kinder von reger Thätigkeit,die man als Nullen behandelt, werden insgemeinihre Wichtigkeit durch Unfug an den Tag legen.Die Erfahrung hat mich überzeugt, daß Lehrer überdie Gemüther der ihnen anvertrauten Kinder einegroße Gewalt erlangen können, wenn sie nur die-sen thätigen und regsamen Geistern eine gute Rich-tung geben. Man sollte diese Lebhaftigkeit nie unter-drücken, man sollte sie yur gut und richtig lenken.
„nachdem die Arbeiter sich entkernt hatten, verkam-„melte ich eine Anzahl meiner Bekannten, und wir„ gienaen wie die Ameisen mit der größten Emsigkeit„zu Werke. Zwey und drei, trugen oft an Einem„Stein. So holten wir sie samt u d sonders, und„brachten unfern kleinen Damm zu Stande. Den„nächsten Morgen waren die Arbeiter sehr verwunr„ dert, ihre Steme nicht mehr zu finden, die in unfern„ Kai, gewandert waren. Man forschte nach den Ur-„ Hebern dieser Versetzung; wir wurden entdecke und„verklagt; mehrere von uns erhielten derbe Züchti-gungen von irren Eltern; und so sehr ich mich auch„bemühte, den Nutze» des Werks ins Licht zu setzen,„so überzeugte mich doch mein Vater am Ende, daß„nichts wahrhaftig nützlich s:»n könne, was unrecht„ist." O. Benj. Franklin in seiner Lebens-geschichte. s. dessen kleine Schriften. Theil I. WeimarS. Ig. L0.