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Ein einziger Schulmeister unter tausend Kindern in einer Schule : ein Beytrag zur Verbesserung der Lehrmethode und Schuldisciplin in niedern Volksschulen
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Streit und zornige Gesichter absetzen; aber da derMeister sie austheilt, so werden sie mit Scherz undFreude ausgenommen.

Der Deyfall oder das Mißfallen, welches einÄlterer Knabe dem jungem bezeigt, scheint fürdiesen beynahe eben'so viel Werth und Gewicht zuhaben, als das Urtbeil ihres Lehrmeisters. Istirgend ein fein ausgesonnener böser Streich ge-spielt worden, so kann man annehmen, daß irgendein Erzschlingel, vielleicht ein Franklin *), alsHanptmann der Bande, die Verschwörung anzet-telte und leitete.

*)Ich lernte frühzeitig schwimmen und ein Fahrzeugregieren. Hatte ich mich mir andern Kindern ein- geschifft, so vertraute man mir gewöhnlich, zumalin bedenklichen Füllen, das Steuerruder an. Auch bev Unternehmungen anderer Art stand ich fast im»mer an der Spitze meiner Spielkameraden, die ich,, bisweilen in nicht geringe Verlegenheit brachte. Ichwill ein Pevlpi l erzählen, das meinen frühzeitigenHang zu öffentlichen Unternehmungen beweist, ob,, ich mich gleich diesmal nicht von der Gerechtigkeit leiten ließ. Unser Mühlceich verlohr sich von dereinen Seite in einen Sumpf, an dessen Rande wir,wenn das Wasser hoch stand, nach kleinen Fifchen angelten. Wir hatten so viel darin herumqewatet,daß eine wahre Kocblache entstanden war. Ich thatden Vorschlag, hier einen Damm aufzuführen, aufdem wir trocknen Fußes stehen könnten, und zeigtemeinen Spielgeselleu einen großen Haufen Steine,die nahe bev dem Sumpfe lagen und zu einem neuen,, Hause bestimmt, zur Ausführung unsers Plan-aber eben so dienlich waren. Eines Abends also,

Nach-

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