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2 (1805)
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werden wird, wenn man eines höhern Preises undgrößern Marktes fük dieselbe versichert ist.

Der Verkäufer einer jeden Waare, deren Preisnicht mehr mit den Kosten der Produktion oder Fa-brikation und dem uöthigcn Gewinnst beim Verkaufim gehörigen Verhältniß steht, wird, sobald er kei-nen andern Ausweg finden kann, die Konkurrenz derVerkäuser zu vermindern suchen; et wird also in derZukunft nicht mehr so viel Wolle zu Markte bringen,oder was gleichviel ist produzi'ren, um durchkünstlichen Mangel den Preis zu heben, oder wenig-stens so zu erhalten, daß nicht offenbarer Schade beider Kultur dieses Produkts ist.

Man hat sich oft gewundert, daß trotz des Aus-fuhrverbots der Wolle unsre Wollfabrikanken dasrohe Material doch so kheuer, als es oft gewesen ist,bezahlen müssen, indem man glaubte, daß der Preisdesselben gegen andre Länder, wo Freiheit der Aus-fuhr ist, sehr niedrig seyn würde. Aber auch hier,wie in allen menschlichen Anordnungen, die der Na-tur entgegen sind, hak die Wirkung solcher künstlichenVeranstaltungen ihre Grenzen. Der Schäfereibesltzer,der Mittel in Händen hat, seine Wollproduktion zuvermehren, kann es recht wohl berechnen, daß dieseVermehrung zu seinem eignen Schaden gereichen,und ihm und Andern und überhaupt der ganzenWaare den Preis verderben wurde, indem die Märktedann mit Wolle überfahren wären; er wird also dasFutter, das er für eine größere Anzahl Schafe hak,und den Boden, der nach richtigen ökonomischenGrundsätzen am besten auf diesen Zweig der Pro-duktion verwendet werden könnte, zu einem andernZweige der Produktion verwenden, der noch nichtdurch Monopole und Ausfuhrverbote in seinem natiii -