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2 (1805)
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und glänzende Anstalten, Gebäude und Werkstättenentstanden; die Neigung des Menschen nach demAusserordentlichen und Ungewöhnlichen fand hier Be-friedigung, und man nahm solche ln die Augen fal-lende Dinge für unverdächtige Kennzeichen des wah-ren Nationalreichthums, Die Berichte der Reisenden,die geographischen und statistischen Beschreibungenund Lehrbücher, und die Berechnungen, wie vieleThaler, Gulden und Pfunde für inländische Fabrik-waaren vom Auslände gezogen wurden, erwecktenden Wunsch vieler Regierungen nach dieser Gold-grube, und so sahn wir einen Staat nach dem an-dern den Kunststeiß und die Fabriken krästig unter-stützen und oft erst erschaffen. Die zu eben diesenZeiten gangbare Idee: daß das Glück, die Machtund der Wohlstand eines Staats vorzüglich in derMenge seiner Unterthanen bestehe, erweckte den Wunschder Regierungen, durch Fabriken und Manufakturendie Zahl ihrer Unterthanen zu vermehren, und so vielals möglich von dem Auslände, welches ihre Fabri-kate kaufen sollte, ernähren zu lassen.

So entstand unter'vielen Staaten Europens eineNacheiferung, die in Absicht auf die Geisteskulturund Ausbildung vieler menschlichen Kräfte gewiß sehrgute Folgen gehabt hat, die aber durch die aus ihrentstandenen heimlichen und offenbaren Kriege, undnoch mehr durch die permanent gewordenen Sper-rungssistenie. Aus- und Einfuhrverbote und alle Ein-schränkungen der natürlichen Thätigkeit und Gewerbs-freiheit zu theuer bezahlt worden sind und bis aufden heutigen Tag bezahlt werden. Man wollte sichdurch die Fabrizirung aller künstlichen Bedürfnisse,welche man sonst von Ausländern kaufte, nach deinAusdruck vieler Staatswirte, von andern Staaten