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2 (1805)
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eigene weltliche Lehrer für die Jugend an, die dannnach ihrem Belieben, und also so gering und ärmlichals möglich bezahlt wurden; uach der Reformationverblieben die Einkünfte der vormaligen katholischenGeistlichkeit, die aus Grundstücken, Zehenten undStiftungen kainen, den eigentlichen Pfarrherren unddie Schullehrer wurden, wenn überhaupt dergleichenda waren, sehr geringe abgefuriöen, oder wenn sieerst augesetzt wurden, dem guten Willen der Gemei-nen, oder zufälligen Einkünften überlassen.

Der Einfluß dieses für die Schullehrer so un-günstigen Verhältnisses auf die moralische und intel-lektuelle Bildung der Nation gehört nicht' hieher,aber es ist der Grund zu der für die Volksbildungnachtheiligen Unterordnung des Schulstandes unterden geistlichen Stand und zu der bei jetziger Lageder Dinge unausweichlichen Einrichtung, daß derSchulstand nur als ein VorbercikungSmittel zumPredigerstande betrachtet und der letzte als Zweckaller Bemühungen eines Schullehrers angesehen wer-den muß.

Man kann im Allgemeinen annehmen, daß inden Städten ein Prediger im Durchschnitt doppelt soviel Einkommen hat, als ein Schullehrer, auf denDörfern aber ist für letztere noch ein ungünstigeresDerhältniß, und in vielen Gegenden haben die Schul-lehrer oft nur ^ bis ^ des Einkommens, das derPrediger dort hat. Von den kurmärkischen Land-schulen sind einige tabellarische Notizen schon insPublikum gekommen, und man steht daraus, daßum das Jahr igoo von den i 65 o Landschullehrern3 über 220 bis 260 Rthlr. 2 über 200 bis 220Thaler. 6 von 180 bis 200 Rthlr. iZ^ vonrZo bis igc> Rthlr. Z6 von iZo bis lsto Rthlr.