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ZO,ooo ia sogar bis über r 00,000 Rthlr. jährlichesßcheres Einkommen geben; die Probenden in den ka-tholischen und protestantischen Stistern sind sehr ver-schieden, indessen sind doch viele unter ihnen, welchemehr Einkommen geben, als Manche ansehnliche Zi-vilämter im Staate, mit denen wichtige Arbeiten ver-bunden sind; die Stifter und noch vorhandenen Klö-ster in den ältern Provinzen des preußischen Staatssind reicher, als die in West- Süd- und Neuostpreu.ßen, indem letztere mehrentheils staat ihrer Grund-stücke, deren Nutzung mit den Bedürfnissen steigt,eine für immer bestimmte Summe unter dem TitelKompetenz jährlich erhalten, welche bei vielen äußerstärmlich ist; auch ist unter den Klöstern noch einebeträchtliche Anzahl sogenannter Bektelklöster, die sichbloß durch Einsanimluug der milden Gaben, welcheihnen zusticßen, erhalten.
Einige Angaben von dem ökonomischen Wertverschiedener Skiftspräbenden werden den großenUnterschied derselben bemerklich machen.
Eine Majorpräbende im Sebasti'ansstifke inMagdeburg wurde im Jahre istoZ für 83 oo Rthlr.in Golde verkauft. -
In Neuostpreußen sind bei den KollegiatstifkernKanonikate, welche jährlich nur 8 Rthlr. einbringen.
Eine Majorpräbende im Magdeburgischen Dom-kapitel wurde im Jahre igc>2 für 12,000 Rthlr.verkauft.
Ein Kanonikat im Kollegiatstift zu Kruschwiz inWestpreußen trägt jährlich 33 Rthlr. 8 Gr. ein;eben so viel eine dortige Prälatur.
Eine Majorpräbende bei dem Nikolaistift inMagdeburg bringt jährlich ein: