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es würde üble Folgen haben, wenn es unverhältniß-mäßig gegen dieses zu hoch oder wenn cs zu geringwäre. Es würde von dem schädlichsten Einfluß ausdie Verwaltung der Ämter und auf die notwendigenStaatsgeschäfte seyn, wenn den Staatsbeamten keingrößeres Einkommen zugeteilt wäre, als dem geivön-lichen Handwerker; es würde aber auch von schädli-chen Folgen auf den Wohlstand des ganzen Staatsseyn, wenn alle Besoldete eben so viel Einkommen ge-nießen sollten. als die reichsten Personen der andernStände; die Arbeiten, welche für die große Kommune,für den ganzen Staat und zur Erhaltung der Staats-verwaltung verrichtet werden, müssen besser bezahltwerden, als die Arbeiten welche für Privatpersonenverrichtet werden; der Staat bedarf treuer Dfsician-ten, die nicht durch ärmliches Lohn gezwungen wer-den, auf unrechtmäßigen Wegen sich das zu erwer-ben, was zu ihrem Lebensunterhalt gehört und dieihr Amt nur als Nebenerwerb betrachten. Die höhernStaalSofsicianten, deren Person selbst, oder derenkollegialischer Verein den Monarchen und die höchsteStaatsbehörde repräsentirt, müssen durch ihr Einkom-men gegen Verachtung derer, die ihren Befehlen ge-horchen sollen, gesichert seyn, und gar zu leicht er-zeugt Mangel und Armurh der StaatsofsiciantenVerachtung derselben von Seiten der wohlhabendenStaatsbürger, oder vermindert wenigstens die Auto-rität, welche die höhern Staatsbehörden notwendigbesitzen müssen.
Die höhere katholische Geistlichkeit ini preußischenStaate ist sehr gut besoldet, und manche katholischeAusländer sollten es wohl nicht glauben, daß in die-sem Staate, dessen Negcntensamilie nicht katholischist, einzelne geistliche katholische Ämter io. rZ. 20.