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2 (1797) Vom Untergange der alexandrinischen Schule bis Kepler
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r6 Von den Arabern, Persern u. n. Tartarn.

schwcifungen ausgemessen würden. Diese Bewegungwar eine wahre Oscillation, eine schwankende Bewe-gung, welche er mit dem Namen Schwanken derFixsterne belegte.

§. 14.

Aus der Bewegung der Nachtgleichepunkte aufdiesem kleinen Kreise, entsprang eine Veränderung indem Winkel der Schiefe der Ekliptik. Thcbitss nahman, daß sie veränderlich sey, aber auch durch eine Artvon Oscillation; d. h. daß ihre Veränderung bcgränjtsey, und daß sie, wenn sie einige Zeit hindurch abge-nommen hätte, eine gleich lange Zeit wieder vermehrtwürde. Thebikh hatte wahrgenommen, daß dieSchiefe der Ekliptik von den Arabern gemessen, vielkleiner war, als die, welche sich aus den Beobachtun-gen des Eratosihenes, Hipparchs und Ptole-mäus ergaben. Vermuthlich kannte man, von derZeit des Eudoxus an, und vielleicht noch früher, dießPhänomen; aber Thebith ist der erste, von dem mancs behaupten kann. Die Theorie, welche dieß Phäno-men erklärte, schien ihm um so besser zu seyn; und esist merkwürdig, daß er Grund hatte zu behaupten, dieseVeränderung sey schwankend und abwechselnd. Er irrtenur in Absicht der Größe und in der Erklärung diesesPhänomens.

§. 15.

Albategnius, der um die Mitte des neuntenJahrhunderts bei den Arabern lebte, ist der größteAstronom, der zunächst auf Ptolemäus folgte.Pt 0 lemauS vereinigte die Arbeiten Hipparchs mitden seinigen, und legte den Grund zur Astronomie;Albategnius verbesserte sie. Erbemerkte, daß dieHyporhescn dieses Astronomen schlecht zu dem Zustandedes Himmels paßten, und er unternahm neue Beobach-tungen, um neue Tabellen daraufzu gründen.

Er berichtigte die Elemente der Sonnentheorie,und fand sie ungefähr so, wie sie Hip parch bestimmt