Historische und astronomische Erläuterungen
des zweiten Abschnitts.
Von der Astronomie der Chineser und einiger anderer Völker.
§. i.
Die Erläuterungen der chinesischen Astronomie werden dieFolge von Thatsachen scyn, wovon wir in dem Texte der Ge-schichte nur einen Ueberblick gegeben haben. Die Leser wür-den Langeweile empfunden haben, wenn sie zu denselben Ge-genständen hatten zurückkehrcn, und die Chineser dieselbeSprache halten reden hören sollen, welche Hipparck undPtolcmäns sprachen. Diese umständlichen Beschreibungenunterbrechen an dieser Stelle nicht den Gang der Erzählung,und können von denen gelesen werden, welche sie interessirefl.
Dreihundert Jahre vor unserer Zeitrechnung bestimmtendie Chineser das Sonnenjahr genau zu Z65 T. 6St.; oderwenigstens blieb ihnen, da die genaue Kenntniß des Jahrsverloren war, nur die gemeine Kenntniß dieser Lange in run-den Zahlen übrig. Die Umlaufszeit des Mondes war bis auf20 oder zo" bekannt; man kannte seine Umlaufszeit in Ab«sicht des Knotens schlecht, und in Absicht der Erdferne garnicht a). Was die Finsternisse betrift, so hatte man damalseine Methode sie zu berechnen und vorhcrzusagcn; aber manhat diese Methode nicht mehr, man sieht bloß, daß die Chi-neser sich der Periode von 2Z5 oder vielmehr von 22; Mon-den bedienten, wahrend welcher, wie sic sagten, cs drei undzwanzig, sowohl Mond - als Sonnenfinsternisse gicbl b). Siescheinen die Größe der Parallaxe nicht gekannt zu haben, abersie sagten, wenn der Mond im südlichen Theile der Ekliptikwäre, so könnte man nicht auf die Sonnenfinsternis' rechnen;dieß setzt voraus, daß sie die Wirkung der Parallaxe kann-ten c). Es ist nicht bekannt, ob sie Kenntniß von der Bewe-gung der Fixsterne hatten.
§. 2.
Im Jahre 104 vor Christi Geburt sammelte SsesMastsienj mit Hülfe des Lotsta«Hong mehrere Vorschriften zurBerechnung der Bewegung der Planeten, der Finsternisse, der
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d) Ibiä. p. izc,
e) Iblcl. x. i;;.