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2 (1797) Vom Untergange der alexandrinischen Schule bis Kepler
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Historische und astronomische Erläuterungen

des ersten Abschnitts.

Von den Arabern, Persern und den neuern Tartarn.

§. i.

Die Araber sind, wie wir schon bemerkt haben, vor Mushammed wenig bekannt, Riccioli citirt jedoch, nach Innen»»«einen Astronomen Namens Alburer, der 500 Jahre vor Chri»stus Geburt lebte a). Derselbe Autor erwähnt eines andernAstrologen, Namens Andrujager, der im Jahre 2;o blühte;aber diese Thatsachen haben nicht viel Autorität und intereffl-ren uns wenig. Erst unter Alrasckid und Almamon habendie Araber angefangen, sich anfzuklären. Ihr erster Schrittwar die Ucbersetzung des Almagests. Peiresc hatte ein altesManuskript von diesem Buche. Man las am Ende: diesiBuck ist auf Befehl Oe« Rhalifen Almamons von Alsha^en und Sergius (der ein Christ war) im Jahre 212der Hcdsjera b) d. i. im Jahre 818 der christlichen Zeitrech-nung, oder dem vierten Jahre der Regierung Almamonsübersetzt worden. Herbelot sagt indeß, daß diese llebersez-znng von Ifaac Benhonain gemacht, und von Thebith BenLorath, ums Jahr 827 verbessert worden sey. Montuclavermuthet mit vieler Wahrscheinlichkeit, daß es von diesemFundamentalbuche mehrere Uebersetzungen gäbe c).

§. 2

Alfragan erzählt in seinen astronomischen Anfangs-gründen, daß Almamon sich zuerst mit Beobachtungen,und zwar mit den wichtigsten beschäfftigt Habe, z.B- der Schiefeder Ekliptik, die er zu 2g ° z;< bestimmte 6): und in einerAusgabe dieses Autors, die nach einer zu Nürnberg gesunde-nen alten Version veranstaltet ist, liefet man 2g ° Fol-

gendes berichtet uns Golins, nach Lbn Ionis, einemarabischen Astronomen. Iahja, ein Sohn Albumansors,Sened, ein Sohn Alis, und Abbas ein Sohn Saids,fanden zu Bagdad die größte Deklination der Sonne 2z " z;

») -zimsx. 1 . I p. XXIX.

b) , in vitn ?e),>-elcl>>i, annum 6Z6. bib. V. p. jr6-

c) Hilwire äes Aatkeinaligns« I'. I. p. Zgr.

>i) 6oUu-!, all ^UrsLÄU, x. 6-. 71.

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