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Vorrede.
erhebuugen auf seinen Bischof zusammenhäust, sondern invielen eigenthümlichen, lebendig aufgefaßten Zügen seine Artzu reden und zu handeln uns vergegenwärtigt. Darin ist erselbst dem sprachgewandteren Thangmar bei weitem überlegen.
An Glaubwürdigkeit mag er ihm ungefähr gleich kommen.Trat er auch seinem Bischof nicht so nah, wie Thangmarseinem Schüler, so durfte er doch in Hildesheim seines !
näheren Umganges sich erfreuen; (Kap. 38.); über die frühere ^
Zeit konnte er in Hersfeld und Altaich, Kunde erhalten, und ^so nennt er besonders einen Jugendfreund Godehard's, denfrommen Priester Rnmold in Altaich, als seinen Gewährsmann.Ausführlich beschreibt auch er den Gandersheimer Streit, dergerade unter Godehard's Regierung durch den hochfahrendenErzbischof Aribo von Mainz mit verdoppelter Heftigkeit ent-zündet war. Hier hat er aber eben so wenig wie Thangmarder Versuchung widerstehen können, Alles in günstigem Lichtfür seine Kirche erscheinen zu lassen. Den Beginn und Ver-lauf des Streites bis zum Tode Bernward's entlehnt er fastganz von Thangmar, so daß er nur zuweilen einige nicht ganzwerthlose Ziksätze und Veränderungen sich erlaubt, und, wiegewöhnlich die zweite Hand, die stark aufgetragenen FarbenThangmar's noch schreiender macht. Ueber alles seiner
Kirche Unvortheilhafte hilft er sich gerade wie Thangmarmit dem Ausdrucke hinweg, es sei nicht erwähnenswerth, jaman kann ein sehr schlagendes Beispiel in Bezug auf dieEntscheidung Kaiser Konrad's II. in Grona aus seineneigenen Schriften ihm Nachweisen. (Kap. 26.) Auch war derendliche Ausgang des Streites für Hildesheim bei weitem nichtso vortheilhaft, als man nach Thangmar's und Wolfher's