wegen der Linwürffe. 9
man könne unter diesem Vorwände auch GimvurffsEinwürffe mit Stillschweigen übergehen, begegnet,die man nicht zu beantworten wisse. Obich mir nun freylich müsse gefallen lasse»,wenn jemand in diesemStücke in meincAuf-richtigkcit ein Mißtrauen setzte (wiewohlman nicht ohne genügsamen Grund derglei-chen zu thun befugt ist); so bin ich doch zumUcberflnß erbickig, auf Erfordern jeder-zeit von meinem Stillschweigen Rechen-schaft zu geben, und, wenn einer eines Man-nes , den man der Sachen kundig hält,
Zeugniß öffentlich aufwcisen wird, daß ersie zu beantworten für nöthig erkläret, auch,mich derAurwort nicht langer zu entbrechen.
Ich getraue mir meine Sachen gegen jeder-mann zu behaupten, und scheue mich am al-lerwenigsten für denen, welche sie nicht ver-stehen. Unterdessen ist es nicht zu rathen,die Zeit mit unnützen Streit-Schrifftcn zuverderben, die ich besser auf Ausführunganderer Sachen anwenden kan. Ich habeohnedem die Maxime: wenn einem Fehlervön Unverständigen vorgerücket,oder auchwohl Unwissenheit und Unverstand Schuldgegeben worden,soll man sich angelegen seynlassen, durch neue Proben das Widerspielzu zeigen, und dadurch seine Verleumderoder Gegner, wie sie heissen wollen, in derThat widerlegen. So mögen sie dennkommen, und es besser machen; so wird ih-A 5 nen