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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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wegen der Linwürsse. 7

nützlicher Mann seyn. Solte aber semandseyn, der sich dieses für eine Schande hielte,der muß mit seinen Einwürffen zurücke blei,ben. Denn wie will er begehren, daß manihm zu gefallen sage, man habe dieses be-hauptet, was er vorgiebet, da cs sich in derThat nicht so befindet ? WerLiebc zurWahr,heit hat, kan dieses nicht thun,wenn er auchgleich seine Ehre einem andern, der eitlerEhre geitzig ist, aufzuopffern bereit wäre.

Die Wahrheit leidet kein Ansehen der Per-son, und haben Ihr» Ezarische Ma/est.glor-würdigsten AndenckenSindemandieAcade-micder Wissenschafften zu Paris allergna-digst abgelassencn Schreiben gar wohl er-kant, daß in der gelehrten Welt eine gantzandere Rang-Ordnung sey, als im gemeine,»

Wesen. Grössere Titel und Bedienungengeben im Reiche der Wahrheit keinen Vor-zug. Wer im Reiche der Meinungen obenansitzet,muß dort gar offte für eineEhre hal-ten, wenn ihm unten anzusitzen vergönnetwird. Wahrheit sagen mit solchen Worten,welche die Sache erfordert, ist der Beschei-denheit nicht zuwider. Denn sonst müsteBescheidenheit dcrWahrheit Eintrag thun,welches keinesweges seyn kan. Eine Tugendkan nicht der andern zuwider seyn.

§. 6 .

Da ich mich aber bloß anheischig ma- Es willche, auf Einwürffe zu antworten, die der ElaivurffeA 4 Sa-