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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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654 Das 6 . Lap. Von GOtt.

Woher die §. i o6 l. Die Schwürigkeiten, welche ^Echwie» in diesem Stücke zu machen pfleget, ^ittdieser' kommen daher, daß man vieles als gewißSach« voraus setzet, welches doch unrichtig undkomme», falsch gefunden wird, wenn man es genauer ^überleget. Also nimmet man l) an, daß ei,ne Welk möglich scy,darinnen kein Ucbel sich aereignete, das ist, es könten cörperliche Din-ge dergestalt mit einander verknüpftet wer- .den, daß nichts widriges heraus käme. Die- ^scs aber kan man auf keine Art und Weisebeweisen. Wir können keinen gantzcn Zu« ^ ^sammenhang der Dinge in einer Welt über- ^sehen (§. 792.) und ''daher weder selbst be- EEgreiffen,noch anderen erklären (H.za6.),wieer einzurichten wäre, damit alles Uebel ver- >7^nucdenwürde. Keine dergleichen Welt istauch nirgends würcklich vorhanden(§.9^-), Os

daß wir sie einem zeigen könten. Ich weißwohl, daß man sich auf die Allmacht GOc- -tes bcruft'et; aber ohne Grund. Solange OMich nicht weiß, ob dergleichen Welt möglich O'6ist, oder nicht, kan ich nicht sagen, daß sieGOtt durch seine Allmacht machen kan öck(§. 1O22.). Vielmehr habe ich schon crwie-scn,d«ß entweder gar keineWelt möglich ge- ^wesen, darinnen sich nichts Böses befunden, liUoder daß sie zum wenigsten von geringererVollkommenheit als die gegenwärtige seyn "ch,müsse (§.981.982.). Und eben dieses ist cs, »ch

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