Das 6 Cap. Von GVtt. 641
fer als die Wunder-Wercke, dag ist, die über,natürlichen Begebenheiten.
H. 1041. Weil mm GOTT, als der die JA'"" .höchste Vernunft hat (§. 974.), memahls Eür,ich«ohne Absichten handeln kan (§.911.); so kan d«» Wun»er auch in seinen Handlungen die Weisheit dcr>Wer»niemahls bey Seite setzen (§. lvz6.). Und cken vor,daher ist es nicht möglich, daß er durch undWunder-Wercke etwas ausnchtet, was na-türlichcr Weise geschehen kan. Der nakür- wählet.licheWeg muß als der bessere (§. rO4O.)demWege der Wunder-Wercke beständig vorge»zogen werden (H. 985.), und finden dannen,hero die Wunder-Wercke nicht eher statt, alsbis er seine Absicht natürlicher Weise nichterreichen kan.
H. 1042. Und in diesem Falle kommen Weimdie Wunder-Wercke auch nicht allein von der Wunder»Macht GOttes, sondern zugleich von seiner Werckezu«Wcisheit(§.914.),weil er sie nehmlich brau-chet als einMittel,dadurch er eineAbsicht er-reichet,die er nach diesem mit den natürlichen GOtttSAbsichten verknüpffet: wodurch die Wun-find-der-Wercke zugleich mit in den Zusammen,
Hang der Dinge gebracht werden unddie Vollkommenheit der Welk erhöhen (§.
7o r.).
H. 104z. Nun haben wir ein Kennzei, Die er»,chen, daraus wir wahre Wunder - Wercke dichtetevon erdichteten unterscheiden können. Denn Wunder»
Ss wenn