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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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§86 Das6. Cap.Von GOtt.

vorgebracht. Ja,wenn wir unten (§. 1020).die Macht GOttes wei den kennen lernen;so werden wir auch sehen, daß zwey Weltennicht eine grössereProbe der Macht GOttessind als eine. Ich sage aber nicht, es seyschlechterdings unmöglich, daß zwey ähnli-che Welten konten hervorgebracht werden:denn dieses müste aus dem Grunde desWiderspruches, nicht aber aus dem Grun-de des zureichenden Grundes erwiesenwerden.

Auch nicht H. 949. Wenn zwey verschiedene Wel-ten ßnd; so ist keine mit der andern ver-

lch»eve»e. denn sonst waren sie nicht zwey

Welten, sondern nur eine (§. 549.). Wennmm keine mit der andern verknüpft ist, son-dern eine jede von der andern gantz inäs-pLnäenr (§. 9^8.); so würde nichts verän-derliches erfolgen, wenngleich ihre Stellenverwechselt würden. Denn in einer jedenWclt gehet noch alles fort, wie vorhin, weilkeine mit der andern etwas zu thun hat. Unddemnach ist kein zureichender Grund vor-handen, warum vielmehr die eine als dieandere in dieser und nicht in der andernStelle wäre. Derowegen da nichts ohnezureichenden Grund seyn kan (§. zo.); sokönnen nicht zwey verschiedene Welten zu-gleich seyn.

Einlvrirf §.950. Vielleicht möchten einige meinen,

und dessen ^ gierige doch noch wohl an, daß man ei-

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