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Das 6. Lap. Von GOtt. 57-
seyn, folgends muß es durch feine eigeneKraft seyn.
H. sz8. Weil demnach das selbständige Ss ist voi»
Wesen durch seine eigene Kraft ist, und also allen inä«.seine Würcklichkeit von sich, nicht von einem keinem,andern hat (§. 14.); so kan es sey», wenngleich nichts anders neben ihm zugleich wä»re. Und also brauchet es keiner fremdenHülffe dasjenige zu seyn,was cs ist,folgendsist es völlig von allen Dingen »»^en^-rr.
Denn wir sagen, daß etwas von dem andernist, in soweit es den Grund vonetwas, was in ihm ist, in dem andern hat.
Wenn es nun den Grund seines Wesensund seiner Würcklichkeit in einem andernhat; so ist es von ihm gantz äepsnäem. Wirbehalten auch diese Bedeutung im gemeinenLeben: denn wenn wir sagen, der andere seyin dem Stücke von dem anderen äepsnäsnr;so deuten wir dadurch an, daß er nichtsvornehmen kan, ohne was der andere will,und also ist der Grund seines Vornehmensder Wille des andern.
§. 9Z9. NachdemwireinigsEigenschaf-Es isttendes selbständigen Wesens entdecket; so nicht diskönnen wir erweisen, daß weder die Welt, Ebtlt,noch unsere Seele ein selbständiges Wesenseyn könne. Die Welt ist nicht nothwendig(§. 576 ) : das selbständige Wesen ist
nothwendig (§.928.929.); also ist das selb,ständige Wesen nicht die Welt (§. 17-)-O 0 2 Wie,