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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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Das 6 . Lap.von GOtt. 577

feit sey, will ich es durch ein angenommenesMaaß erläutern. Letzet demnach, es sel-ber Raum von der Erde bis an die Fixsterneringsherum, das ist, eine Kugel,die im Dia-Meter ;2Z402k8oc)OO. Meilen hat (§.575.Hltron.) micSand erfüllet. Setzet ferner,daß alle Million Jahre, das ist, in tausend-mahl tausend Jahren ein Körnlein davonkomme; so wird inan erstaunen über dieLänge der Zeit, ehe der grosse Sand Hauffezu Ende kommet. Unterdessen,da man wis-sen kan,wie viel Sand in ein gewisses Maaßgehet, und wie viel dergleichen Maaße aufeineEubic-Meile kommen(§.2 l 5. Osom.);so ka» man auch finden, wieviel KörnleinSand in dem grossen Raume enthalten sind(§.2g7.6svm.), und folgends die Zahl derJahre herausbringen, die vorbey fliestenmüssen, ehe der gantze Hausse weg ist. De-rowegen ist diese entsetzliche lange Zeit dochnvch ermeßlich und kan daher mit der uner-meßlichen Ewigkeit nicht verglichen werden.Ja,wenn man auch diese entsetzliche langeZeit zum Maaß-Stabe annehmen wolle,würde man doch dadurch die Ewigkeit nichtausmesscn können.

§. 9 ^. Weil das selbständige Wesenkeinen Anfang gehabt, auch kein Ende ha-ben kan (§>9Z t.); so kan nichts vor ihm gewesen seyn, auch nichts nach ihm kommen.Denn wäre etwas vor ihm gewesen, oder

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Das selb,ständigeW'ieuistdas ersteund dasletzte-