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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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in sich,warumdie ubri»ge« sind.

St» ist«ivig.

Ewigkeitist lin«r»mißlich.

576 Dks 6. Lap. Von GOtt.

Derowegen was nicht selbständig ist, son,dcrn von einem andern herstammer, hat denGrund seiner Würcklichkeit ausser sich, ^nehmlich in dem selbständigen. Und also ^^muß das selbständige Wesen den Grund insich enthalten, warum die übrigen Dingesind, dienichtselbständigsind.

§. yz i. Was nokhwendig ist, kan wederAnfang noch Ende haben, sondern ist ewig ^(§. Z9>). Derowegen, weil das selbstandi-ge Wesen nothwendig ist (§.929.); so kan M!les weder Anfang noch Ende haben, sondernist ewig.

§. 9Z2. Man kan demnach die Dauredes selbständigen Dinges durch die Daure jist«keines andern ausmessen, und ist also die xMEwigkeit unermeßlich. Denn wenn manetwas ausmessen will, muß man etwas von heben derselben Art zum Maaßstabe anneh- Hn,men, das etliche mahl genommen ihm gleich mgmwird (§.62.). Hierüber können wir keinen »ochmdergleichen Maaßstab finden. Wir- »Mch,gen eine Daure von so langer Zeit als wirwollen annehmen und sie durch eine ss grosse AkDZahl vervielfältigen als uns nur beliebet; sokönnen wir doch dadurch nicht herausbrin- rtzWgen, wie lange dasjenige gewesen, was kei- 'nen Anfang hat, und wie lange seyn wird, ll«^was kein Ende hat, das ist, das ewige (§.

59.). Damit wir uns desto besser vorstellenkönnen, was die Unermeßlichkeit der Ewig-

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