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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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! und eines Geistes überhaupt. 57z

§ hat, sondern auch noch zu grösserer Voll-

k kommenheit gelanget. Und demnach ver-

>r bleibet sic nicht allein in dem Zustande deut-

t licher Gedanckcn, sondern erhalt auch noch

r darinnen grossere. Klarheit und Deutlich-

- keit. Auf was für Art und Weise aber die

> Veränderung vorgehet, und wie lange es

>! währet, ehe sie die neue Art der Ein-

i> schränckung völlig erreichet, können wir zur

j> Zeit nicht bestimmen.

a §. 926. In dem Zustande deutlicher Ge- Seeleni- dancken ist nicht allein die Seele ihrer (§. der Men»

« 7ZO.) und dessen, was sie gcdencket, bewust dd"> sind

^ (§. 729.),sondern der gegenwärtige Zustand.

! bringet auch jederzeit etwas von dem ver-j^

1, ^ gangenen hervor (§. 2 z8-)und dasGedächt-Thur«.

!, uiß versichert uns, daß wir uns vorhin indemselben befunden (§.249.). Da nun dieO Seele des Menschen erkennet, sie sey ebenhn diejenige, die vorher in diesem Zustande ge-ns I wesen, und demnach den Zustand ihrer Per-son auch nach dem Tode des Leibes behältt (tz. 924.); so ist sie unsterblich. Denn dasj . unvei-wesiliche ist unsterblich, wenn es denj, ! Zustand einer Person beständig behält. Esa erhellet aber auch hieraus zugleich, daß die

K Seelen der Thicre nicht unsterblich sind, ob

b» sie gleich unverweßlich seyn(§. 921.).

ji §. 927. Wem dieses seltsam vorkom-Anm«r<«men möchte, der beliebe nur zu bedencken, cku»g.

^ 1 daß es mit der Materie gleiche Bewandtniß^ ' hat:

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