Wunder,
Werck
wird
durch ein
Gleichniß
erläutert.
Vas einWunder,Verwun-dert.
z88 Las 4. Cap. Von der Welt.
wie siezu reden pflegen, nach dem ordentli-chen Lauffe der Narur nicht erfolgen könne;so ist keine Ursache vorhanden, warum wirvon der cinmahl so wohl gesetzten Bedeu-tung des Wortes abwcichen und nach die-sem noch andere Dinge, als z. E. die Miß-geburten, die Eometen und neue Sterne,welche gleichfals ungewöhnliche Begeben-heiten der Natur sind, mit den Wunder,Wcrckcn vermengen wolten.
§. 6Z7. Damit man sich besser vorstel-len kan, was ein Wundcr-Werck sey; sowill ich cS mit einem Gleichnisse erläutern.Ich habe oben gezeiget, daß eö mit den Be-gebenheiten der Welt eben eine solche Be-schaffenheit habe, als wie mit den Bewe-gungen in einer Uhr (H.; ; 6.). Die ordentli-chen Bewegungen, die aus der Art der Zu-sammensetzung fliesscn, durch Hülffe derKraft, die es beweget, sind gleich denen na-türlichen Begebenheiten (§.6zc>.): wennaber der Zeiger von aussen fortgeschobcnwird; so erfolget diese Bewegung nicht ausder Zujammensetzung derTheile und der be-wegenden Kraft der Uhr,und demnach kom-met es mir dem Wundcr-Wercke in der Na-tur überein (§. 6z r.Szz.).
§- 6z 8. Gleichw e nun in der Uhr derStand des Zeigers geä .dert wird, der sonstnders jeyn würde; also wird auch in der> 7 atur durch ein Wunder-Werck eine Be-
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