Druckschrift 
Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
Seite
379
Einzelbild herunterladen
 

Das 4. Lap. Von der Melk. 379

§. 6rz. Und daher geschiehst der Wahr, Wie wrlkheit nichts zum Nachtheile, wenn man an.nimmet, daß die groben Eörpcr, die wir mitunfern Sinnen erreichen, aus andern klei»nen zusammcngesetzet sind: nur muß mansich in acht nehmen, daß man diese kleinenEörperlein nicht für dieElemente ausgieb ct,lind unthcilbare Theile in der Materie an,nimmet, wie zwar insgemein zu geschehenpfleget, aber nicht mit Bestände der Wahr,heit, indem es demjenigen zuwiderist, wasvorhin von den Elementen erwiesen worden(Z/;8z.).

§. 614. Das Wesen des Eö'rpers beste, Grundher in dctArt derAusammcnsetzung (§.6v6.)> dcsssu.wasDcrowegcn muß alles, waö einem Eorper^,,^^'znkommct, in der Art der Zusammensetzung ° ^gegründet scyn(§.gg.),daS ist,manlnuß denGrund davon in der Grösse, Figur undLage seiner Theile suchen, und solchergestaltsich darinnen etwas finden, daraus man ver,stehen kan, wie cs möglich ist, daß einem Eör,per dieses oder jenes zukommen kan (§. 29.).

Z. E. Wenn ich den Grund von etwas an-zeigcn will, was sich in dem menschlichen"Eörper ereignet; so muß ich ihn aus der Be,schaffenheit der Theile und ihrer Verknüpf,fung mit einander suchen: zu dessen En,

de er zergliedert wird.

§. 61Wiederum, in den Cörpcrn, als Verand«,zusammengesetzten Dingen (§. 6o6.), kan^'^grudee

sich