Druckschrift 
Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
Seite
378
Einzelbild herunterladen
 

Wesen dirCörper.

Wie weitniav gehet»venn niiines erken-nen will-

Z78 Das 4. Lap. Von derwclt.

welche die Regeln der Bewegung untersu-chet, als ein unveränderliches Gesetze derNatur angenommen wird sa).

§. 6n. Das Wesen eines jeden Eörpersbestehet in der Art der Zusammensetzung(§. 606.), und also sind die Eörper dadurchvon einander unterschieden (§. 17.).

§. 612. Es ist aber wohl zu mercken, daß,da wir in der Zusammensetzung nicht bis aufdie Elemente kommen können (§. 8Z. 84.85.), wir in dem Wesen der Eörper bey zu-saiumengesetzten, das ist körperlichen Thei-lcn stehen bleiben. Nehmlich wir machen csin natürlichen Dingen eben so wie in derLfunst. Wenn wir eine Uhr erkennen wollen;so gebenwirachtaufihreTheile, daraus siezusammen gesetzet worden, setzen aber beySeite die Materie, da-> aus die Räder undandere Theile verfertiget sind, nicht alswenn die Materie, z. E. die Metalle, nichtauch ihre besondere Art der Zusammense-tzung hätten, sondern weil dieses zur Erkänt-niß der Uhr nichts beyträget, undeS »«Anse-hung der Uhr gleichviel ist, was es auch füreine Beschaffenheit mit der Materie hat, alswelche hier bloß als ein stetiges, festes undaus ähnlichen Theilen bestehendes Ding an-gesehen wird.

§. 6iz.

(Z>) Clevrem in ?riaeip. ktril. I4st.x. ir. säü.lsc.