Druckschrift 
Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
Seite
373
Einzelbild herunterladen
 

Das 4 . Cap. Von Verwelk. Z7Z

wir nun gewiesen, daß die puncce der !7ka-rur zwar untheilbar, aber nicht einanderähnlich sind(Z. ; 86.), auch eine in ihnen be,ständig würckende Kraft haben (H. ;84-),und daher ein jedes ausser dein andern scynmuß (§. 45.); so wird die ersteQuellederSchwierigkeiten verstopft. Wiederunr, danicht nothig, daß, wenn eine Ausdehnungund inder Ausdehnung eine Stetigkeither,aus kommen soll, die Elemente zusammengeleimet oder geheftet werden , sondern ge-nugist, daß sie von einander unterschiedensind, und doch zusammen eines machen, undeine solche Ordnung unter einander haben,daß zwischen ihnen nicht mehr andere in ei,ner anderen Ordnung zu setzen sind(H. 5g.58.); so wirb auch die andere Quelle derSchwierigkeiten verstopft. Einfache Din,ge sind von den zusammengesetzten gantz un,terschieden und kan man ihnen von demjcni,gen, was wir an diesen wahrnehmen, nichtsbeylegen(§. 82.). Derowegen können sieauch nicht auf eine solche Weise wie die zu,sammengesctzten mit einander verbundenwerden. Sie sind nicht Materie und kön,nen daher auch nicht auf eine solche Art wiedie Theile der Materie verknüpfft werden.Wie sie nun durch den Verstand begriffenwerden; so muß auch ihre Verknüpffungmit einander bloß verständlich seyn. Esbehält alles in der Vernunft seine Richtig,Aa z keic