Z28 Das z. L. Von der Seele überh.
terer Untersuchung auögesctzet, welche untenübernommen wird.
Wam» lei« ;gg. Ueber dieses ist wohl zu mercken,aung auf^ Bewegung in den Gliedmassen des
denMillen nicht erfolget, wenn sie nicht auf
der Seele gehörige Weise beschaffen sind. Denn wo-erfolget, ferne die Nerven entweder gebunden, oderzerschnitten, ingleichen die fleischlichen Thci-le durchschnitten werden, mag die Seelewollen, so viel als sie kan, und doch wird des-wegen keine Bewegung erfolgen. So sindauch verschiedene Gliedmassen des Leibes,deren Bewegung sich nicht nach dem Wil-len der Seele richtet. Dergleichen sinddie Haare, das Hertze, der Magen und soweiter.
Vereins» H. UmdieserUcbercinstimmungderSeel/m't der Seele miteinigen Verände-
dem Leibe Zungen in dem Leibe und einiger Vewegun,und Regi« gen des Leibes mit dem Willen der Seelement über pfleget man zu sagen, daß die Seele mit demdtn Leib. Leibe vereiniget sey Worinnen aber dieseVereinigung der Seele mir dem Leibebestehe, lasset sich nicht eher zeigen, bis vor-her ausgemacht worden, wie cs möglich ist,daß die Seele mit dem Leibe übereinstim-met in denen vorhin angeführten Stücken.Und weil die willkührlichen oder frcywilli-genVewegungen desLeibes durch den freyenRathschluß dcrSeele äererminirctwerdcn,dergestalt, daß dieselben nicht erfolgen wür-