128 Das z. C. Von Ser Seele überh.
Orte zugegen sind, müssen wir mit offenenAugen sehen, was uns davor stehet, und sowie cs beschaffen ist, und können hierinnennichts nach unserem Gefallen ändern, undso weiter fort.
Wir wie 228. Wie wir die Veränderungendie Verän» ^ Gliedmassen unserer Sinnen verhin-dern können, ist uns aus der täglichenErfah-Wirdmas« r'ung bekannt, nehmlich wir müssen hindern,sei, der daß dasjenige, welches sie verursachet, dieSinnen Gliedmassen derSinnen nicht becühret.Als,verhin- wenn wir etwas nicht sehen wollen, müssender» kon- Indern, daß das Licht von denen" Dingen, die wir nicht sehen wollen, nicht in
unsere Augen fället: welches geschehet,wennwjr entweder die Augen wegwenden oder zu-machen. Wenn wir etwas nicht hören wol-len , müssen wir den Schall von dem Ohreabhalten, z. E. indem wir es verstopffen.Wenn wir etwas nicht riechen wollen, müs-sen wir den Ausfluß aus denen Cörpernnicht in die Nase lassen, indem wir sie ent-weder verstopffen, oder etwas Vorhalten,undso weiter fort.
Einwahl H. 229. Was wir einmahl empfundenhaben, können wir uns auch wieder vorstel-könuen wenn es gleich nicht zugegen ist. Z. E.wir uns Wenn ich einen Menschen in einer Gesell-wieder schaft gesehen habe; so kan ich mir ihn vor-vorstellen-stellen, als wenn er vor mir stünde, ob ergleich nicht da ist. Gleichergestalt, wenn
ich