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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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Gründen unserer Erkäntniß. 105

^»l ziehet sich Eain in seiner Würcklichkeir aufden Adam, und in Ansehung dessen wird^ Adam der Vater, hingegen Cain der Sohn

-E- gcncnnet. Gleichcrgestalt sind Obrigkeitund klnterthanen Dinge, die sich auf einan-derbeziehen. Denn bcy derObrigkeit finde^r> ich Gewalt und Macht zu befehlen; beydenUntcrth'anenSchuldigkeir zu gehorchen.Wenn man fraget, warum die Obrigkeit, Macht und Gewalt hat zu befehlen; so istlvcll, der Grund davon bcy den Unterthanen zuP", suchen, n hmlich weil sie die Sorge für die« gemeine Wohlfahrt und Sicherheit ihnenaufgetragen haben, die ohne Macht undGe-,H walt zu befehlen nicht bestehen kan. Hin-!kw gegen wenn ich frage, warum die Untertha-uen s6)»ldig sind zu gehorchen; so findet!i>dn sich der Grund bey der Obrigkeit, weil sie)inze, nehmlich Macht und Gewalt haben zu be-

kch»!l fehlen, welche nicht bestehen kan, wenn derIstnkerthan nicht gehalten ist zu gehorchen.MS Hieraus ist zu ersehen, daß alsdenn einigeM Dinge sich auf einander beziehen, wenn sievon etwas den Grund ausser sich in etwasMi anderen haben.

-W! §. N>9> Wer demnach dergleichen Din-

ssy ge, die sich auf einander beziehen, verstehen

M will, derselbe muß aufdei^Grund sehen, den^ M eines in dem andern hat. Als z.E. werverstehen will, was ein Vater ist, derselbeMl»' muß auf die Erzeugung acht haben,als wel-'H G 5 che

Wie mansie »erste«hen lernet.