Gründen unserer Lrköntniß, -5
^e» A. E. Die Fenster in einem Gebäude mögenjvh einen Grad der Vollkommenheit haben, wasW sie vor einen wollen; so bleibet immer mög-ch lich, daß sie auch einen andern haben könten,dkj weil andere sowohl als dieser möglich sind.
A. Und deswegen sind die Fenster nicht noth*
h>z wendig so, sondern ihre Beschaffenheit, dir84 von dem Grade der Vollkommenheit her-H rühret, ist etwas zufälliges.
« §. r 76. Da das Wesen der Ding« noth- Wa- im
wendig ist (§.z8.); so muß auch alles, was Dksen ge«le» in ihm allein gegründet ist, nothwendig seyn.
Denn was in einem andern gegründet ist,
W das bestehet so lange als sein Grund beste-ll«, het, und kan daher nicht geändert werden, so
iLr! lange sein Grund nicht geändert wird. Nunifeit ist das Wesen der Dinge unveränderlichch«' s§. 42.). Derowegen muß auch dasjenige,lW was allein im Wesen eines Dinges gegrün-det, unveränderlich seyn. Da es nun sound nicht anders seyn kan; so widersprichtdemjenigen, was im Wesen des Dinges ge-sM gründet ist, dasjenige, was ihm entgegen ge-setzet wird (§. n.), und daher ist es noth-^ v wendig (§. z6.). Woraus ferner erhellet,daß das Wesen der Dinge die Quelle desM Nothwendigen ist.
ik-ü §- ' 77 - Weil daSNothwendige nicht an- Befchaf-^ ders seyn kan (§. 41.); so haben dieses alleDinge, die einerley Weise haben, mit ein-ander gemein(§. 176.). Undinsoweitheis- Dinge vonz sen einrrlr»
^ «re-