Gründen unserer Lreärrtnkß. 8z
^ ben entweder aus Uebcrlegung, oder au-hxx Erfahrung erkannt, daß man Fenster^ machen müsse die Gemacher zu erleuchten.Und mir der Zeit haben sie auch gefunden,haß sie zur Aussicht dienen können, theilswenn man wissen will, was an dem Haufe^1: auf der Strasse vorgehet, theilsWenn man entweder allein, oder mit einerHit anderen Person zugleich sich eine Verän-derung zu machen verlanget. Wir habe»"dieses durch die tägliche Erfahrung geler-^ net, nachdem Fenster an die Gebäude ge-rmd» macht worden. Also findet man hier ei-kch ncn doppelten Grund, daraus man urthei-«ji len. muß, ob alles, was in dem FensterZnül vorkommet, zusammen stimmet oder nicht.7 O Wenn ich nun die Beschaffenheit seiner Fi-U' Zur, seiner Höhe und Breite, seines Ab-Hk», standes von dem Boden und der Decke desclF Gemaches untersuche, und treffe sie derge-DB stalt an, wie es der angezeigte doppeltekn Ü Grund erfordert; so hat das Fenster seinegehörige Vollkommenheit, und ich erkennech P sie. Wenn ich hingeqen die Vollkommen-st H heit des Auges untersuchen soll; so qeschie-het solches durch die andere Manier.Nehmlich ich zergliedere das Auge, und ma-K: che mir die Beschaffenheit eines jeden Glie-i des und die Verknüpffung mit den übrigenbekannt. Da ich nun, wenn dieses auf ge-hörige Weise geschiehst, befinde, daß allesFs dar-