Druckschrift 
Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
Seite
79
Einzelbild herunterladen
 

ra

'»»di,

Pr«.

lVer,

Ulilr

!Mkk

> 8 ie<chki«i >ÄleL-

rH-

rch-

nch<

Slhl!'

ich

Din«

ich

,ch!

M!«'

d>!

Gdünöen unserer Lrkäntniß. 79

daß sie die Stunden und ihre Theile richtig »ollkom-zciget. Sie ist aber aus vielerlei) Theilen mccheirzusammengesctzet, und sowohl diese inSge-samt al§ ihre Zusammensetzung gehen da-hinaus, daß der Zeiger die Stunden und ih-re Theile richtig zeiget. Solchergestalt sin-det man in einer Uhr mannigfaltige Dingedie alle mit einander zusammen stimmen.

Wenn hingegen einige Thcile m der Uhr an-zutreffcn sind, welche hindern, daß sie dieZeit nicht richtig zeigen kan; so ist die Uhrunvollkommen. Der Wandel der Menschenbestehet aus vielen Handlungen: wenn diesealle mit einander zusammen stimmen, derge-stalt, daß sie endlich alle insgesamt in einerallgemeinen Absicht gegründet sind; so istder Wandel des Menschen vollkommen.Hingegen wenn einige Handlungen widereinander lausten, daß sie sich nicht alle durcheine Absicht rechtfertigen lasten, als wenneiner,der Studirens wegen aufder Universi-tätist, allerhand vornimmet, dadurch er imStudiren gehindert und nachgesetzetwird;so ist sein Wandel unvollkommen. Nchmlichdie Unvollkommenheit bestehet darin-nen, daß das manigfaltige wider einanderläufst. Ob aber eines wider das andereläufst oder nicht, mußausdem bcurtheilekwerden, was von dem Widerspruche (H. l i.)gesaget worden.

15z. Weil bey einer ZusaMMenstim-,1,

, «runA Grund.