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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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Wie vieleRegeln ei>n« Ord-nung hat.

Wenn beyeiner Ord-nung vielrvahrzu-nchmeu.

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-8 Das 2 . Cap. Von den ersten

ten, da im ersten nur eine war. Wenn dieMenge der Menschen, die in einer Pro-ccßion gehen, in verschiedene Cörper sicheintheilen lasset; so ist eine neue Ähnlich-keit, wenn das vornehmere jederzeit vor-her gehet. Und es kommet noch eine da-zu, wenn die Glieder eines jeden Eörperseinerlei) Trachten haben, und so weiterfort.

§. 149. Jemehr demnach Grade in einer" Ordnung sind, jemehr bekommet man Re-geln. Denn jeder Grad entstehet durch ei-ne besondere Ähnlichkeit (§. 140.); jedeÄhnlichkeit aber giebet eine besondere Re-gel (§. 141.).

H. 150. Iemhr Regeln bey einerOrd-nung sind, jemhr findet man bey ihr wahr-zunehmen, obgleich die Zahl des mannig-faltigen einerley ist : welches das vorhin

(§. 148.) angeführte Exempel zurGnügeerläutert.

§. i;r. Und da die Wahrheit durch dieOrdnung in den Veränderungen der Din-ge entstehet (H. 142.); so ist da mehr Wahr-heit, wo eine Grössere Ordnung ist, und hin-gegen weniger Wahrheit, wo eine geringereangetroffen wird.

§. 152. Die Zusammenftimmung desmannigfaltigen machet die Vo llkommen-heit der Dinge aus. Z. E. DieVollkom-menheit einer Uhr beuttheiletman daraus,

daß