k Gründen unserer Erkäntnkß. 27
vnd ein jeder von ihnen hat seinen besonder»
Ort (§. 47.), folgends dadie Theile zusam-men genommen das Gantze sind (§. 24.), er-füllet auch das Gantze, das ist, das aus ih-nen zusammengesetzte Ding einen Raum.
§. zz. Wenn wir uns vieles, so von ein-Daß sitl'irander unterschieden ist, in einem vorstcllen;so haben wir einen Vegrif von derAusdeh-nung in die Lange, Kreire und Dicke, ^usgedch»Da nun ein jedes zusammengesetztes Ding nck stad,viele Theile zusammen in einem hat, die und wasdoch alle von einander unterschieden sind,
(h. ; l.) ; so muß es auch nach der Länge, ^»«ungBreite und Dicke ausgedehnet seyn: undhingegen ist auch klar, daß, was nach derLange, Breite und Dicke ausgedehnet ist,ein zusammengesetztes Wesen seyn muß.
§. z^.IndcmdieserAusdchnungSchran- Warumckcn gcsetzet werden, entstehet daraus eine sie eine Ai«Figur. Es ist die Figur nichts anders alsder Schranckcn der Ausdehnung. Wo bey ^einer Ausdehnung keine Figur ist, da gehetsie von allen Eeiten unendlich fort. Undalso kan kein Ding eine Figur haben, alsdas nach der Lange, Breite und Dicke aus-gsdchnct ist. Da nun alle zusammenge-setzte Dinge dergleichen Ausdehnung ha-ben (H. ;g.); so haben alle zusammengesetz-te Dinge eine Figur.
§- 5 5. Da die Theile in einem zusam- Warummengesetzten Dinge nicht nothwendig ihren
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