Gründen unserer Lrkäntiliß. i r
gegen sind ^ und II unähnliche Dinye,wenn dasjenige, daraus man sie erkennenund unterscheiden soll, bcyderseits unter-schieden ist. Solchergestalt ist die Lehn--Irchkeir ein Uebereinkommcn desjenigen,daraus man Dinge erkennen und von ein-ander unterscheiden soll: und die Dingesind einander ähnlich, die auf einerlei) Artclersrminiret werden.
H. 19. Weil es vielfältigen Nutzen hat, ^mvek
wenn man deutlich begreiffet, was ähnlich t>«x Nchiuist; so wird cs nicht undienlich scyn, wenn lichkrit.ich es durch ein Eirempel umständlich er-läutere. Wir wollen setzen, es wären zweyHäuser auferbauet worden, die einander inallem ähnlich sind. Wir setzen ferner, daßeiner mit verbundenen Augen in das eineHaus geführet wird, damit er die Gegendnicht sehen kan, wo cs lieget, und hernachin dem Hause, wenn er sich umstehet, allesmit dem höchsten Fleifse aufschreibet, wasman darinnen wahrnehmen kan. Setzetendlich, daß er, nach verrichteter Arbeit, mitverbundenen Augen wieder herausgcfnhretund in das andere gebracht wird, wo er mitgleicher Sorgfalt alles aufschreiber,was erdarinnen wahrnehmen kan. Wenn er nunbeydes gegen einander hält, was er in bcy-den Häusern ausgezeichnet; so wird cs einer-lei) seyn und er daher Nichtwissen, ob es nurein Haus, oder ob cs zwei) Häuser gewesen,
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