Gründen unserer Erkäntniß. 7
hie Sache, von welcher etwas bckräfftigetwird, nicht nur diejenige ist, von welcheretwas verncinetwird,sondern auch diese ei-nige Sache beydcmahl unter einerlei) Um-ständen angenommen, und auf einerlei) Artangesehen wird. Z.E. Wenn ihrer zweyein Wort nicht in einerlei) Verstände neh-men; so kan der eine von eben der Sachedem Worte nach verneinen, was der ande-re davon bekräftiget (§. i s.c,2.L.c?ß.),undes istdoch kein Widerspruch vorhanden, in-demnichteben dasselbe von dem einen ver-neinet wird, was der andere bekräftiget.
tz. l 2. Weil nichts zugleich seyn und nicht Dasseyn kan (§. r 0.); so erkennet man,daß etwas möglichunmöglich sey, wenn es demjenigen wider-spricht, davon wir bereits wissen, daß es ^ ^rsi oder seyn kan, als wenn daraus folget,daßcinTheildemGantzen gleich oder grös-ser als das Gantze ist; oder auch, wenn unterdemjenigen, so ihm zukommen soll, einesdem andernwiderspncht.Und anssolcheWei-se ist unmögliod, was etwas widersprechen-des in sich enthalt, als z.E. ein eisern Holtzoder zwei) Circul, die einander berühren undeinerley Mittel'Punckk haben. Denn, wasEisen ist, kan kein Holl; seyn, und wenn zweyEircul einander berühren,können sie nicht ei-nerlei) Mittcl-Punckt haben,wie in der6eo-»nenne erwiesen wird. Woraus man fer-ner erfichrt,daß möglich scy, was nichtsA 4 wi,'