Vorrede.
Tempel nur eine anführen, die nickt fürgeringe zu achten. Es kan mit ihr dieUnsterblichkeit der Seele kcinesweges be-stehen: welches so leichte zu erweisen ist,wenn man an deutliche Erkantniß ge-wöhnet, daß ich es für überflüßig erachteeinen Beweist hieher zu seßen, dm ichauch noch um anderer Ursachen willen zu-rücke behalte. Eine Meinung, mit derdie Unsterblichkeit der Seele nicht beste-hen kan, ist allerdings höchst gefährlich,indem mit ihr bas meiste von unsererReligion über den Haussen fället. Essind mehr dergleichen gemeine Vorur-thcile, die man für Evangelia anfiehet,aber der Religion höchst nachtheilig be-funden werden, wenn man sie in ihrerDeutlichkeit und Verknüpfung rmt an-deren Wahrheiten einschen lernet. Daes aber meine Art nicht ist jemanden seineMeinungen zur Last zu legen; so werdeauch damit nicht eher zum Vorscheinkommen, als biß es nöthig ist, daß ich dieLast von mir auf einen andern welße.Ich habe schon in einem andern Orte er-innert, daß, uncrachtet die metaphysi,schcn Wahrheiten von einer ganßandern
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