Vorrede.
lassem Denn ich kan aufrichtig beken-nen/daß ich in demjenigen, was die Al-ten gcwust/ mehrere Gründlichkeit beyretffer Ucberlegung finde, als insgemeinin demjenigen anzutreffen, was manheute zu Tage für neu auszugeben pfle-get. Unterdessen bin ich kein Anbeter desAlterthums, sondern nehme eben so wil-lig an, was die Neueren hinzufttzen, undmir mein eigenes Nachsinnen an dieHand gicbet. Wie viel die Erkäntnißder Wahrheiten, die ich hier vorgetra-gen habe, zur Beförderung der Tugenddeytrage, wird sich nun bald zeigen,wenn ich ihre Natur und Beschaffenheitdurch die Natur der Seele gründlich er-klären werde. Unterdessen wünsche icheinem jeden, der gegenwärtiges Buchlesen wird, Gedult und Aufmercksam-keit, damit er alles, was hier vorgetra«gen wird, gründlich einsehen, und zudem vielfältigen Nutzen anwenden mö-ge, welcher aus der Erkäntniß so wich,tiger und tief verborgener Wahrhcr«ten erwachsen kan! Ich wünsche aberauch denen, die es nöthig haben. Auf-richtigkeit, damit sie nicht bloß mit der
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