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Des Ritters Hans Ebran von Wildenberg Chronik von den Fürsten aus Bayern
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kind was, und regirt die Pfaltz, als ob er rechter pfaltzgraf were,mit verwilligen etlicher [Bl. 109 a ] landsherren und lehenmännerder Pfaltz. Von diesem fürsten und all sein bistori schreibt nachleng Mathias von Kemnaten, ein prister, 1 deshalb thfit nicht5 not, des fürsten bistori züberurn, dann sovil: es war zw denZeiten ein bischof zu Maintz, der lebt in grossem reichtumb,was am geschlächt einer von Pickenpach. 2 der herr hett einSprichwort, das er vil redt gotz greden willen:ich hab sorg,hertzog Friderich werd gelück zusten, er understet sich und

10 reforrnirt die klöster in der Pfaltz, das mir zugehört." er starbin gutem wesen und het die Pfaltz gemert und gereicht unddarumb vil erlitten, in stürmen und streiten was er albeg beiden ersten und vodristen, deshalb vil guter ritter und knechtbei im und in seinem dinst tod beliben.

J 5 Der drit prüder, genant Rfipertus, ward bischof zu Kolen. :1

aus diesem bischof erstund gros unrue dem stift mit grossemkrieg; er ward uneins mit den thumherren und der stat zuKolen,' deshalb sich der bischof gab a in schütz und schirm bhertzog Karl von Burgundi und nam den auf zu vogt, und

20 der hertzog [Bl. 109 b ] erlangt ein bestätung von dem babst N7'und do das die herren vom capitl gewar wurden, erweiten sieeinen landgrafen von Hessen ,; zu bischof. deshalb ruft dergedacht Rfipertus zu seinem nowen vogt umb hilf, der kammit grosser macht, als man sagt ob den 30 000 männer, 7 und

«5 er logt sich für die stat News; darin was der itzgedacht land-gi'af von Hessen und het bei im vil guter ritter und knecht.m dieser aufrur ruften die thumbherren und die bürger derstat Kölen zu keiser Friderich umb hilf; der kam auch mit

. a Nachgab" in der Hdschr. nachmals durch Verschen des Schreibers :

rf 0si c ]]. b j n der Hdschr. scherm.

' Matthias von Kemnath war Hofkaplan Herzog Friedrichs undProfessor der Eloquenz an der Universität Heidelberg. Vgl. oben S. 3. S. « Friedrich Arnpeck A S. 303 ff.; BS. 77 ff.in. ; , ' Gemeint ist hier der Erzbisehof von Mainz Dietrich Schenk von' ° J,j rbach, dessen Mutter eine Bickenbaeh war.

;l Ruprecht wurde Erzbischof von Köln am 30. Marx, 1463. Vgl.ul >er ihn Arnpeck A S. 307; B S. 81.

. ' S. xu dem Ganzen die Einleitung zuChristianus Wicrstraais

{..ttistori des Belegs von Nuis" in St.-Ghron. XX S. 481 ff. und den daselbstu angehängten Literatur-Bericht S. 015 ff. Vgl. Matthias von Kemnath S. 00 ff." Papst Sixlus IV. (14711484).^ " Ruprecht wurde am 24. März 1473 entsetzt und die Administration«es Erzbistums dem Landgrafen Hermann von Hessen übertragen.7 In Wirkliclüicit ca. 13000.