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Hertzog Heinrich hielt solhen guten frid in seinem land:wann die kauflewt oder ander in sein land komen, so sprachensie: „wir sein in den rosengarten* kumen; wir sein sicherund bedürfen keines geleits mer". zugeleioher weis sprachenauch die rawber, wann sie in sein landt kumen: „lasst uns 5aus dem land eilen, wann der hertzog last keinen rav/ber leben,wo der betreten wirdt. man hächt a auch die wolf als wolin dem land als die rawber oder diep". der fürst regirt auchgar b löblich und nützlich im selber und seinen undertanen,er ward reich und mächtig, desgeleicli sein land und lewt. 10solich regiment fürt er allein mit den seinen und mit denpesten und weisisten, so er in Beim fandt. er lies auch nichtgest in seinen rat, und wann er rats bedorft von den gelerten,so vodert er zu im etlich sein prelaten und auch ab den stiften,als Kegenspurg, Freysing und Bassaw. t5
Mit dem guten frid und regiment sambt der fürst einengrossen schätz, den vor- [Bl. ( J7''] her lange zeit kein fürst alsgrossen 0 nie gehabt hett; den sehatz legt er allen zw Burgk-hawsen in den turn. 2 der herr hett gros lieb zu dem rotwildund lies das gar wenig vahen, darumb wardt des wilts unsäg- 2 °lieh vil, d das 6 den lewten, armen und reichen/ vil schaddavon geschach an irm treid 8 und andern fruchten, er hetauch vil Juden allenthalben in seinem land, 1 ' die wurden kurtznach seinem tode ausgetriben.- 1 der fürst hett vil krieg inseiner jugendt mit hertzog Ludbig von 1 Obern-Beirn, des-2geleichen die andern fürsten, als dann davor k in desselbenfürsten histori mer davon gesagt ist. 4
Der fürst hertzog Heinrich überlebt hertzog Ludbig u fl "nam an sein land als der nächst erb nach der sipp zu rechen-der hertzog 1 het zu einem gemahl ein hertzogin von Osterreich, 3des frumen konig Albrecht swester;' 1 aus der gepert er ein en
» henkt H. »> gar fehlt EW. c als grossen fehlt 3 T ^j
d gar unsäglich vil W. e das es H. f reichen und armen II W. e ^schaden thet an irem getraid H. h in seinem land allenthalben • „§1 in II W. ^ davor fehlt W; II: hie vor. 1 der fürst H W.
1 Anspielung auf König Laurins Rosengarten. r ,
2 S. über diesen Schatz Kluckhohn 8. J5 ff.; Eiezler, III $■ 3 "
3 S. hiexu Kluckhohn S. 36 ff.; Eiezler, Ul S. 372 ff.
4 S. oben S. 139. *,$• S. xu dem Ingolstädter Erbfall Kluckhohn S. 12 ff.; Uiezlcr, !"■
S. 349 ff. — Vgl. Arnpeck A S. 400; B S. 147.
11 Er war vermählt mit Margareta, einer Tochter Albrechts IV- V.Oesterreich, einer Schwester König Albrechts II. — V(jl. Arnpeck A S- 39 >B S. 146.