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Andr. 649,31 snn, was genant Heinrich, und zwo tochtor. [ der fürst wasweis und [Bl. 85"] mändlich und übet mer herschaft dannsein reichtumb getragen möcht. er tet weit und kostlich reis,dadurch kam der fürst in gross schuld. 1Andr. 649,16 Hertzog Johannsen ward auch ein teil zugeteilt des 5
Andr. 649,37 obern lands mit der stat München und das land Norcoa. 2 demfürsten ward vermählt ein gräfin von Görtz; 8 aus der geperter zwen sün, Ernsten und Wilhalm, und ein tochter, 4 wardvermähelt konur Wentzla von Beheim. | der fürst ward genantder frumb und gütig hertzog;" dem was wol mit jagen und 1°der valckenpeis, und kam auch in schuld
Die vorgedachten drei fürsten von Beim fürten einengrossen krieg wider den bischof von Saltzburg '■' und dievon Regenspurg und all reichstet; darumb die reichstot mitgewalt und hereskraft zngen durch das land zu Beim von 15Augspurg aus bis gein Abach" und tetten grossen schadenmit rawb und prant und prachen dem adel vil geslösser undsitz. 7 und am wider heimziehen wurden ir vi] erschlagen aufdem Lechfeld von den fürsten; 8 auch so ving her- [Bl. 86 a ]tzog Friedrich den bischof von Saltzburg und hielt den etlich 20zeit in vancknus." darnach 10 ziigen die reichstet mit grossermacht auf den von Wirttenberg; dem verderbten sie sein land bmit rauwb und prant. dem kam zu hilf pfaltzgraf Kuperti, derdarnach römischer konig ward, mit einem grossen gereissignzewg. der von Wirtenberg zoch zu den veindten, do er sie 25mit frewden fand rawben 0 und prennen. und er nett einen herten
a der fromb und einfeltig h. II W. •> und verderbten im seinland H. c fand mit rauben H W.
1 Vgl. Kiezler, III S. 170 f. — Arnpeck A S. 394; B S. 143.
a S. Riezler, 111 S. 165. — Vgl. Arnpeck A S. 435; B S. 171. 30
3 Katharina, Tochter des Grafen Meinhard VI. von Gör».
4 Sophie.
6 Pilgrim II. von Pucheim.
c Quelle? — S. zur Sache Eiezler, III S. 133 ff.; Würdinger, IS. 97 ff.; Zauner, Chron. von Salzburg, Bd. II S. 476 ff. — Vgl. Arn-3&peck A S. 395; B S. 142.
7 Vgl. die Augsburger Chron. in St.-Chron. IV S. 81, 2. — D tC ,Streitkräfte der Städte kamen in Augsburg zusammen auf Conversio Pauli(25. Jan. 1388) und traten dann ihren Zug nach der Donau an.
8 Das ist nicht richtig ; der Augsburger Chronist Burkard Zink sagt 40in seiner Chron. - St.-Chr. Bd. V S. 34 — ausdrücklich: „doch so kamensie alle mit gottes hilf wol haim . . . on schaden."
9 Diese Gefangennahme des Erzbischofs war schon vorher (Ende Nov.1387) erfolgt und war einer der Anlässe zum Wiederausbruche des Krieges-
— S. Andreas 648,21; die Mühldorfcr Annahm in St.-Chron. XV S. 386;tödie Augsb. Chron. in St.-Chron. IV S. 80, 2; Königshofen S. 837;Ulmann Stromer in St.-Chron. I S. 39.i0 Nämlich im Sommer 1388.