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hab, und der vil genomen aus der kronicknbischof Otten von Freysing, der am geslächt einmargraf von Österreich gewesen, 1 so er gesambtund in 8 bücher" geteilt, auf begern des gröstenfursten der werlt, keiser Friderich des ersten, -5und auch aus etlichn andern büchern getzogen.man findt auch vil geschrieben bei den hochenund mindern stiften im Beyrnland, damit dannder heilig cristen gelawben in dem haws Bavariegepflantzt ist von den fürsten von Beim. 10
Ich hab auch das mit vleis und arbeit zusammgetragen und gesambt mit hilf zweier gelertenbriester, wann ich aus sonder begire vil iare undzeit begert hab, etwas zu wissen [Bl. l b J von denherlichen tatt und geschieht und besonder von 15dem ho chl ö blich n haws Bavaria oder genantNorcoa und den durchleuchtigen fürsten, die indem land geherschet haben, dann es mir gar einlustige und kurtzweilig arbeit gewesen ist. undsonder bin ich bewegt durch disen hochen, edeln2°stamen bei allen fursten der weit, die so vil jar bdem haws Beim unverwandlt angehangen, undsind vil zeit in grossem pracht und reichtumbund vil zeit in armut gesehen; jedoch sind sienie gantz von dem hawsgescheiden, aber da neben 25grosse land verlorn durch trackheit.
Auch so hab ich die histori gesambt zu deslöblichen, tugenthaftn fürsten hertzog Ludbigs
Krembsmunster und etlichen mer, von disem gesehlecht; und zu denzeiten kaiser Sigmunds hat bruder Andre, conversus des elosters saneta^Magni zue Regenspurg, auf begern des hochgebornen fursten hertzogLudwigs von obern Bairn, der kinigin bruder von Frankreich, vil vondisem geschlecht geschriben, deme ich auch in etlichen Worten nachgcvolgthab. man findet auch vil geschriben zu Bcheirn und andern orten vondisem geschlecht, dieweil sie auch grafen gewesen seind in obern Bairn, $das doch in etlichen Worten zweifei tregt; doch will ich die nit verachten,die da mancherlai geschriben haben, dann das alter macht die irrsftha 8 bücher corrigiert aus nown bücher. b In der Handschrift: gar.
1 Ein Sohn des Markgrafen Luitpold von Oesterreich.
- Ein Irrtum Ebrans. Die „Chronik" Ottos wurde von diesem ^auf Bitten des (wahrscheinlich in Weihenstephan lebenden) BrudersIsingrim verfasst; das auf den Wunsch Friedrichs Barbarossa entstanden*Ocschichtswerk Ottos sind bekanntlich die „Ocsta Friderici".