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5. Maria, als weibliche Freun-din.
Auch Freundin war Maria, zarte,gefühlvolle Freundin, die sich sehntenach dem Anblicke und nach der Rede ihrerFreundin Elisabeth. DaS Naturbedürfnißinniger, vertrauter, unverhohlener Mitthei-lmig, um in dem Mitgefühl, in den vonFreude beseelten Zügen, in den Worten derFreundin die Bestätigung des eigenen Glük-kes zu vernehmen, wo Seelen und Herzenin einem gemeinschaftlichen Gefühle zusamrmenschweben, eins werden, diese höhereEhe der Geister und Herzen, wie schön er-blicken wir sie in dem Verhältnisse der Ma-ria zur Elisabeth! Zumal wenn die Freun-din entfernt, das Anschauen derselben sel-ten, die Sehnsucht groß ist, wenn die volleSeele so viel mitzutheilen hat, wenn sie sichgleichsam auf lange Zeit sättigen und ganzerfüllen will mit Liebe, unter drcy Mondenverläßt da die Freundin die andere, ent-läßt die andere die erste nicht.
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