Druckschrift 
1 (1814)
Entstehung
Seite
122
Einzelbild herunterladen
 

122

mir auch wie Maria über nichts anderesweinen, als mir über unverschuldetesUnglück der Kinder! Möchte nie dich beu-gen die Schuld und die verdiente Schandeund das selbst zugczvgene Elend der Kin-der ! Mutter! wenn dein Sohn, deineTochter leidet mit Christo, unschuldig, gra-de um der Verdienste willen; wolltest dunicht auch leiden, wie die Mutter des Gött-lichen, groß und geduldig und Gott erge-ben, und mit Maria sprechen: ich bin desHerren Magd, mir geschehe, wie er eSfür gut findet?

4. Maria, die Gattin.

Nur wenige Züge von Maria, der Gat-tin Josephs, find uns aufbehaltcn. Gebenuns doch die Evangelisten so wenig Nach-richten von dem hauelichcn Leben Jcs», ge-schweige von denen, die ihnen nur Neben-personen waren. Aber auch diese wenigen