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Fig. 2. k. projektirt ist; eine Menge knopfartiger Formen auf einer Seiteplatt, auf der andern konvex abgedreht; Tab. XIII. Fig. 9. a. b. c, d. zeigt dieverschiedenen Ansichten eines Gegenstandes aus Knochen, über defsen Bestim-mungen wohl mit Sicherheit nichts zu sagen sein möchte, und deren mehrereAehnliche vorgefunden sind.
F. Denkmäler aus Stein.
Die Inschriftsteine, besonders wenn sie noch mit Götterbildern geziertsind, gewähren wohl das gröfste Interefse, indem sie die Geschichte der Ge-gend, in welcher sie gefunden sind, nicht allein aufklären, sondern auch Kundevon dem Standpunkte geben, auf dem sich die Kunst befand, als sie verfer-tiget wurden. Bronzgebilde u. s, w. konnten leichter aus entferntem, kunst-geübtern Gegenden, transportirt werden, schwerer der Stein; dieser wurde anOrt und Stelle verarbeitet, welches hier noch durch das Material, ein Productder hiesigen Gegend, bewiesen wird.
Tab. VII. Fig., 3. zeigt einen aus TuiF gearbeiteten Votivstein in 7 na-türlicher Gröfse. Die Oberfläche, worauf sich die Inschrift befindet, ist miteiner rothen Farbe überzogen, welche sich stellenweise noch sehr gut erhaltenhat. Dieser Farbenüberzug bei Votivsteinen scheint in unserm Kastell sehrbeliebt gewesen zu sein, indem man viele Bruchstücke der Art gefun-den hat. Grotefend liest die Inschrift: In honorem divinae domus DeoMarti (a) Praestanti Ulmionis filio dono d(atum). Die gut und genau ge-formten Buchstaben lafsen auf ein frühes Zeitalter ihrer Verfertigung schliefsemIm Mittelbau (Forum) ward er gefunden. Ebendaselbst entdeckte man den16. October 1815. den auf Tab. VI1L abgebildeten Genius aus gelbgrauemSandstein; Tab. XL Fig. 2. zeigt defsen Ruckseite. Das Gewand ist 'überein-stimmend mit dem des Genius aus Bronze auf Tab. VL welches vielleicht