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Sporen, Fangzähnen von Eber, Schädel von Rindern, Hunden, Wölfen u. s. vr.Korbweise mufsten diese Ueberreste fortgescliafft werden. Auch traf man aufkalzinirte Hirschgeweihe, welche sich durch eine etwas gestrecktere Form vonden heut zu Tage vorkommenden, unterscheiden. Hoffmann kam beim Grabenan eine Stelle, wo eine sehr grofse Menge oben und unten abgesägter Thier-knochen zusammenlagen, und vermuther, dafs daselbst ein Künstler gewohntund seine Werkstätte gehabt habe, der in Knochen arbeitete, wovon diesesder Abfall des brauchbaren Materials gewesen wäre; er fand darunter auchMittelstücke, welche auf einer Seite porös, auf der andern oben dicht waren.Hier, glaubt Hoffmann, hatte der Arbeiter seine Säge zu nahe an das Endedes daselbst porösen und folglich unbrauchbaren Knochens angesetzt, und mufsteeinen zweiten Schnitt machen. An solchen Stellen, wo die Säge bei dem Ab-satz abgesprungen, wird es sichtbar, dafs die Säge sehr fein gewesen und denen,die wir jetzt aus Uhrfedern bereiten, gleich gekommen sein mnfs.
Ueber die chemische Zusammensetzung dieser Knochenüberreste machteim 5ten Hefte der Isis 1821. Dr. Brandis in Salzuflen eine Abhandlung be-kannt, worin er Vergleichungen mit Berzelius Versuchen mit frischen Knochenanstellt. Da Brandis im Wesentlichen die Abweichungen unbedeutend findetund glaubt, dafs sie noch mehr schwinden mufsten, wenn die mannigfachenUmstände und Einflüfse erwogen würden, denen diese alten Knochen ausge-setzt waren, so will ich auch weiter keine Erwähnung davon machen, indemdie Resultate .zu unerheblich sind, um die Meinung aufsprechen zu dürfen 3dafs die Natur damals das Knochengerüste anders zusammengesetzt habe als jetzt.
Von bearbeiteten Gegenständen aus Knochen fand man: Griffel allerGröfse und Form, besonders verschiedenartig in ihren Köpfen, Tab. XIH.Fig. 10. bis 24.; Nadeln mit Oehren, Tab. XIII. Fig. 25. 26; Griffbretterzu musikalischen Instrumenten von vier, sechs und neun Saiten, Tab. XIII.Fig. 6, 7, 8i Spindelköpfe, davon auch mehrere aus Hörn; Falzbeine; auchein Schlüfsel mit einem Barte, ähnlich dem eisernen welcher auf Tab. XX.