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2, [Text] (1826) Römische Alterthümer in und um Neuwied am Rhein : mit Grundrissen, Aufrissen und Durchschnitten des daselbst ausgegrabenen Kastells, und Darstellungen der darin gefundenen Gegenstände
Entstehung
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Schlufswort.

Indem ich hiermit die Resultate der bis zum Frühjahr 1826 bei Neuwied un-ternommenen Ausgrabungen in ihrem Zusammenhange dem Publikum vorlege,hoffe ich keinem unwichtigen Beitrage zu den Alterthümern römischer Zeitin unserm Vaterlande, meine Aufmerksamkeit gewidmet zu haben. Besondersdie architektonischen Aufnahmen, welche ich angeordnet und wodurchendlich dieses schätzbare und ziemlich vollständige Lager genau und genügendin Grundrifsen, Aufrifsen und Durchschnitten, nebst Allem was darin gefunden,erscheint, dürften sich, da sie einen umfafsenden Begriff von römischerLagerkunst in Deutschland geben, einer allgemeinen Theilnahme erfreuen.

Nachsicht und freundliche Beurtheilung glaube ich bei dieser Leistungum so mehr in Anspruch nehmen zu dürfen, als die Schwierigkeiten nichtunbedeutend waren, um aus den wenig geordneten Papieren Hoffmanns,die ohnedem so höchst unvollständige Notizen über diese Ausgrabung enthiel-ten, etwas Zusammenhängendes und eine, frei von allen Hypothesen, eini-germafsen klare Anschauung zu geben.

Sr. Durchlaucht der regierende Fürst zu Wied hat im Frühjahr undSommer 1826 zwar unter der Leitung des Archivraths v. Rnopäus dieNachgrabungen mit Kostenaufwand fortsetzen lafsen, allein sie blieben undank-bar und es fand sich nichts von einiger Wichtigkeit.

Am Bemerkenswerthesten ist die Entdeckung einiger wohl erhaltenenSchmelz- oder Kalköfen, welche aufser der Umfangsmauer des Kastells, nachder Wiedbach zu, am Bergfufs, neben dem sogenannten Pfarrbusch lagen, undihre ehemalige Bestimmung durch die Menge dort vorgefundener Kalkstein-