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hauptsächlich durch etwas Mennig ertheilt zu sein schien; ausserdem einigeGoldblättchen enthielt, welche zu der Vermuthung berechtigen, dafs diese,obgleich in einer äufserst geringen Menge, dem Siegelwachse zum Luxusbeigemengt worden seyen."
E. Menschen - und Thierknochen, so wie bearbeitete Gegenstände
aus Letzteren.
Von Menschenknochen wurde ein ganzer, vortrefflich erhaltener Schädelgefunden, welchen Blumenbach in Göttingen zum Geschenk erhielt, und da-von urtheilt, dafs er, im Vergleich zu dem Römerschä'del, welcher in einemGrabe bei Victoria gefunden und defsen bei Darstellung der Grabstätten Er-wähnung geschehen wird, keinem Römer, sondern einem Deutschen, angehörthabe; die Totalform ergebe dieses sogleich.
Im Hofe des Prätoriums entdeckte man ein ganzes Gerippe, unter defsenFüfsen noch alle Schuhnägel der Holzsohlen, von welchen mit Rost durch-gezogene Trümmer zu sehen waren, beisammen lagen; ein Spiefs fand sichneben diesem Skelett und ist auf Tab. XXII, Fig. 8» abgebildet. Ein anderesGerippe wurde bei dem auf Tab. XV. dargestellten Fahnenschilde in einemZimmer des Prätoriums an der Wand, in einer sitzenden Stellung, wie dieLage der Knochen es zeigt, entdeckt; ein Spiefs Tab. XXII. Fig. 5. lag dem-selben zur Seite. Ganze Schädel ergaben sich nicht mehr, wohl aber einzelneStücke, darunter eines mit Trepan; ferner Unterkiefern mit sehr schönen Zäh-nen; Arm- und Beinknochen, so wie die Rückgradswirbel, hatten sich am bestenerhalten. ■—
An bearbeiteten Gegenständen aus Knochen ist die Ausgrabung nichtsehr ergiebig gewesen, dagegen war auffallend die ungeheure Mafse vonan- und abgesägten Thierknochen, Hahnenbeinen mit aufsergewöhnlich grofsen