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ähneln mehr oder weniger, je nachdem ihr Profil -gebildet ist, einer halbenKugel. Das gröfste unter allen abgebildeten Gefäfsen, Tab. XXVI. Fig. 5,mifst genau einen römischen Fufs im gröfsten Durchmefser und ist L 1 hoch;das kleinste (Tab. XXVII. Fig. 15.) nur \ röm. Fufs im Durchmefser, und hatetwa 5' Höhe. Der Fufs dieser Gefäfse ist jedesmal ein kreisrunder Ring, hatstets bedeutend weniger als die Hälfte, ja bis zu \ des Durchmefsers vomGefäfse zum Durchmefser und ohngefahr I bis \ seines Durchmefsers zu seinerDicke, und etwa die Hälfte von dieser Dicke zur Höhe. Vom Rande ist zubemerken, dafs alle Gefäfse mit ihren Seitenflächen sich dem Senkrechten,mehr oder weniger, nähern und an ihren senkrechten Flächen ohne Verzie-rungen sind. Sie haben immer einen sehr hohen glatten Rand, welcher meistganz gerade abgeflacht, zuweilen in der Mitte nur etwas weniges ausgebaucht,oder auch manchmal geschweift vorkommt. Oben am Rande, an der Kantedes Gefafses, ist dafselbe jedesmal durch einen flachen, halben Rundstab, dernur aufsen um das Gefäfs, gleichsam wie ein Reif herum zieht, umschlofsen,und verstärkt durch diese Verdickung den äufsersten und zerbrechlichsten Theildes Gefafses. Der Bauch dieser Gefäfse enthält die Verzierungen und nähertsich sehr der horizontalen Linie, im Gegensatz mit der unverzierten, mehrsenkrechten und glatten Randesfläche. Die Verzierungen sind mehr oder minderkörperlich über die Grundoberfläche des Gefafses erhaben. Ihre, demselbenTypus entsprechende Gleichheit, und die mehrmalige Wiederholung einer undderselben Figur auf demselben Stück, sogar auf verschiedenen Gefäfsen, istsehr in die Augen fallend. Ihre Zeichnung ist meistentheils so scharf undbestimmt in den Umrifsen, und zuweilen mit der Fortpflanzung offenbarer Fehlerwiederhohlt, dafs an freie Arbeit für jedes Gefäfs, oder auch nur für eineAbtheilung defselben, und freie Ausarbeitung der Figuren, gar nicht zu denkenist. Dafs diese Verzierungen in die Oberfläche der Gefäfse, so wie dieLegion- und Cohorten-Zeichen in die Oberfläche der Ziegelsteine, mit Stampfeneingedrückt sind, ist eben so wenig als die freie Bearbeitung anzunehmen, weil