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für die Ewigkeit arbeiteten, und dafs auf alles kalculirt war, nur nicht auf denUnsinn der Verwüster, dem alles weichen mufste.
a. Steine.Nur Naturerzeugnifse der Rhein - und Lahngegenden sind zum Bauenverwendet; das einzelne wenige, was von körnigem Kalkstein, dem sogenanntensalinischen Marmor aus Italien vorkommt, ausgenommen. — Am häufigsten findetman Schiefer- und Tuffsteine gebraucht; Letztere wohl aus den Steinbrüchenbei Burg Brohl und Pleidt (Linkes Rheinufer), welche den Römern schonbekannt waren, indem in frühern Jahren Altäre, dem Hercules Saxanus geweiht,wie auch zweckmäfsig geformte Steinhauersitze darin gefunden waren*). DieDächer, wenigstens der Hauptgebäude, waren wohl mit Blei, hauptsächlichaber mit Schiefer gedeckt, weshalb sich verhaltnifsmafsig wenige Dachziegelfanden, dagegen aber grofse Klumpen geschmolzenes Blei und eine bedeu-tende Anzahl Schieferplatten 3 bis 4'" dick, quadratisch von 1' Flächeninhalt.In einigen derselben sieht man noch die Nägel, womit sie befestigt waren.Durch die Wuth des Feuers, welches verzehrend Victoria zerstörte, hattensich mehrere dieser Schieferplatten gebläht und schienen auf dem Punkt flüfsigwerden zu wollen; hieraus, so wie aus den im Mittelbau vorgefundenen ver-kohlten Balken, eine grofse Quantität verkohlten Getreides, welches sich inseiner Form sehr gut erhalten hatte, mehrentheils Weizen, untermischt mitGerste, wird es zur Gewifsheit, dafs Victoria durch Feuer untergegangen. Fernerkommen noch grauer und rother Sandstein, Uebergangs - Kalkstein, Stückefarbigen Marmors von der Lahn und die poröse Lava von Niedermennich vor.Aus Letzterer fanden sich im Quaestorium neun Stück Säulchen, konischbearbeitet8''hoch 8"dick; sie trugen den Fufsboden eines sehr kleinen Gemachs,welches ein Schwitzbad gewesen zu sein scheint und auf Tab. II. mit xbezeichnet ist. Aus grofsen Quarzgeschieben besteht das Gufsmauerwerk.
*) Denkmale germanischer und römischer Zeit in den Rheinisch-Westphälischen Provinzen.Von Dorow. 1 Band, Seite 103. 104, 107,
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