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2, [Text] (1826) Römische Alterthümer in und um Neuwied am Rhein : mit Grundrissen, Aufrissen und Durchschnitten des daselbst ausgegrabenen Kastells, und Darstellungen der darin gefundenen Gegenstände
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5) Tiefer im Rheinbrohler Gemeindswalde, gleichfalls eine Stunde vomRhein, läuft ein anderer Graben dem Hönninger Walde zu,

6) Dies- und jenseits Rengsdorf, zwei Stunden vom Rhein wird eine sehrstarke Linie sichtbar mit doppeltem Graben und dreifachem Aufwurf und Vor-sprung. Der Graben verliert sich auf beiden Seiten in den Waldabhängen.

7) Hinter Bonefeld nach Jahrsfeld zu, ist eine Schanze von 200 Fufs imQuadrat mit zwei Eingängen und von einem Graben umgeben.

8) Drei Stunden vom Rhein hinter Jahrsfeld, am Urbacher Gemeinds-wald, wo die Strafse nach Linkenbach und Steimel durchgeht, siebenfache Erdauf-würfe und sechs Graben; dieses erscheint als eine Hauptbefestigung und heifstam Wernter Sehlag." Hier ist ohne Zweifel eine alte römische Strafse nachdem Westerwalde durchgegangen, man sieht nicht allein deutlich die Spurenderselben, sondern auch noch die Ueberreste des sehr befestigten Ausgangthors.

9) Eine Stunde diefseits der Wiedbach, an den drei Schlägen hinterHümrich, wo es nach Neustadt geht, sieht man dreifachen Wall und dreifachenGraben. Der Berg auf dem eine Kapelle steht neigt sich auf beide Seiten.

10) Vier Stunden vom Rhein, im Kirchspiel Horhaufsen nach Brug zu,eine andere Linie.

11) Gleichfalls vier Stunden vom Rhein zwischen Urbach und Puderbachim Walde, oben bei der Strafse eine Linie, welche ihre Richtung nach Rau-bach nimmt.

12) Vier Stunden vom Rhein, hinter Dierdorf rechts und links der SteimelerStrafse, bei dem kalten Bäumchen, eine Linie.

13) Sieben Stunden vom Rhein hinter Steimel und Lauzert, auf derHeide ziehen sich Wall und Graben diefseits der hohen Strafse, gehen insNafsauische in die Waldung zwischen Rasbach und Mindersbach.

14) Im Kirchspiel Nordhofen, Amts Selters, sechs Stunden vom Rhein,zwischen Quirnbach, Villbach und Mogendorf, eine Linie, welche zu den aufsersten