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zu .gehören scheint und die Granze von Römern und Deutschen, zwischenLahn und Sieg gebildet haben mag.
Aus dieser Darstellung wird man sich leicht überzeugen, dafs der Pfahl-graben nicht eine ununterbrochen fortlaufende Linie gewesen sein kann, wenig-stens nicht in der Neuwieder Gegend- Eine eigene Karte diesem Werke beizu-fügen, worauf die <sammtlichen, so eben verzeichneten Linien des Pfahlgrabensangegeben wären, möchte zu weit geführt haben; den Lesern aber sei dieKarte des Fürstentums Wied empfohlen, welche der Königh Engl Oberst-lieutenant Thorn zu dem Werke: Geschichte der gräflichen und fürstlichenHäuser Isenburg, Runkel und Wied- von Reck. Weimar 18^5- 4- angefertiget,und welche der meinem Werke beigefügten Karte Tab. I. zur Grundlagegedient hat.
Aehniiche Züge dieser Befestigungen, gleichfalls ohne nähere Verbindungund in verschiedener Richtung laufend, haben Herr Helfrich und auch ich, aufder Strafse nach Obladen, im Montabaurer Wald, auf dem Taunus und imBadischen gesehen; die nähere Untersuchung und Bestimmung derselben, alshier nicht hingehörend, bleibt Andern überlafsen, welche es ermitteln mögen,ob nicht überall wo Römervolk ins Innere von Deutschland zog, sich dafselbemit solchenniohtzusammenIiangend<en Gräben, Wällen und Schanzen umgeben habe*
Das römische Mauerwerk bei Engers und die darin gefundenen
Altertümer«
Im Jahr rgrS führte ich den verewigten Staatskanzler Fürsten vonHardenberg, bei seiner Anwesenheit in Engers, zu diesem alten Mauerwerk, und»derselbe, dessen Geist jedes wifsenschaftTiche Bemühen auf eine Art unter-stützte, wie es seinem grofsartigen Charakter angemessen war — sendete aufmeinen Antrag sofort eine nahrnhafte Summe an den Hauptmann Hoffmannran diese Ueberreste nicht allein näher zu untersuchen, sondern auch eineVeranstaltung zu treffen, um sie vor weiterer Zerstörung zu schützen*